Der schreiende Löwe…Reinhard Bonnke.
Veröffentlicht am 23. Nov, 2007 von Sebastian Heck im Bereich Reformiert | 14,330 Ansichten
Johannes Calvin sagte einmal, es ist nicht nur die Aufgabe der Pastoren und Lehrer der Gemeinde, ihnen den Inhalt des einen und reinen Evangeliums zu sagen, sondern auch sie vor falschen Evangelien und falscher Lehre zu warnen. Keiner hätte dem mehr zugestimmt als der Apostel Paulus, von dem Calvin seine Weisheit ja hat (vgl. 2 Tim 4,2; 1 Tim 5,20; Tit 1,13; Tit 3,10).
Es ist schlimm genug, wenn man Christen vor Irrlehren und pseudochristlichen Machenschaften warnen muss, aber fast noch schlimmer, wenn man Nichtchristen davor warnen muss, einem der sich zu Christus bekennt auf den Leim zu gehen.
Beides muss und will ich heute tun. Und zwar will ich Christen wie Nichtchristen warnen vor dem Menschen Reinhard Bonnke.
Reinhard Bonnke ist ein selbsterklärter charismatischer Evangelist, Prophet und Wunderheiler. In Wirklichkeit ist er jedoch ein Scharlatan, der Menschen geschickt und äußerst suggestiv an der Nase herumführt. Er ist ein Mann, der sich dazu berufen fühlt, den afrikanischen Kontinent zu bekehren. Er meint, er könne über den Heiligen Geist verfügen, Flüche durchbrechen, und verfällt dadurch am laufenden Band der Simonie (mit der er nebenbei noch zwischen 1-3 Mio. Dollar Gewinn jährlich erwirtschaftet).
Bei seinen Evangelisationen, die sich seit Jahren auf Afrika, v.a. Nigeria, konzentrieren kommen teilweise hunderttausende Menschen zusammen, denen er durch seine Reden einheizt. In Deutschland ist er weit weniger erfolgreich, bekannt wurde er hierzulande durch die Aktion “Vom Minus zum Plus” vor einigen Jahren. Doch seine Anhänger hat er leider auch hier, die teilweise in der von ihm gegründeten “School of Fire” ihr “Handwerk” lernen. Zuletzt sah man ihn in Deutschlan in action bei der “Full Flame”-Feuerkonferenz im September 2007 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle.
Bonnke ist nichts weniger als größenwahnsinnig. Er scheint jeden Kontakt zu der Realität, sowie jeden letzten Funken geistlicher Demut verloren zu haben. Er ist der Meinung 100 Millionen Menschen seien durch seinen Dienst zum Glauben an Jesus Christus gekommen.
Bei Evangelisationen unter Publikum, das einen hohen Anteil an afrikanischen Muslimen hatte, kam es zu gewalttätigen Reaktionen, die mehrere hundert Todesopfer zur Folge hatten. Krankenheilungen und Totenauferweckungen sowie Dämonenaustreibungen sind fester Bestandteil seines Showprogramms. Kaum ein deutscher “Prediger” hat jemals so tief in die (Trick-)Kiste des charismatischen Arsenals gegriffen wie er. Kaum einer war oder ist so skrupellos und so naiv in Bezug auf die Folgen seines “Dienstes” wie er.
Bei einer internationalen Missionskonferenz letzte Woche saß ich als einziger Deutscher in einem Vortrag über die Missionsarbeit in Afrika. Einer der Leiter der Arbeit dort in Afrika wurde gefragt: was sind die größten Probleme, mit denen ihr in Afrika zu kämpfen habt? Seine Antwort:
“Aids, der Ahnenkult…und Reinhard Bonnke!”
Was er dann berichtete über die Folgen der Megaevangelisationen Bonnkes in Afrika, hat mir die Zornesröte ins Gesicht getrieben und ich schämte mich, sein Landsmann zu sein, ja mehr noch, dass er sich wie ich zum selben Herrn und Erlöser bekennt.
Während Bonnke mit Listen prahlt, auf denen hundertausende von Bekehrungen verzeichnet sind, räumen die wahren Pastoren und Missionare nach ihm die Trümmer wieder auf. Wenn sie in die Gemeinden kommen und Menschen begegnen, die vermeintlich unter Bonnkes Einfluss “zum Glauben gekommen” sind, dann ist es als würde man ein Land bereisen, in dem eine Atombombe gezündet worden ist: das Land ist verbrannt und es herrscht Chaos und Aufruhr!
Die Missionare, die sich wirklich auskennen und die ihr Herzblut in Afrika lassen, ebenso wie christliche Leiter in Nigeria und anderswo sagen, dass mindestens 80% von Bonnkes Konvertiten innerhalb kürzester Zeit wieder bei Hexendoktor und Ahnenkult landen. Soviel also zu den Massenbekehrungen!
Ich möchte folgenden Artikel über “die Wunder des Reinhard Bonnke” empfehlen - oder auch das hier. Und ich möchte noch einmal warnen vor einem Mann, der kein Prediger des Evangeliums ist, kein berufener Diener Christi, sondern ein Scharlatan, den wir alle meiden sollten. Fragt sich wer hier im Rachen des Löwens ist…!
Möge der Herr Gnade mit ihm haben!

Heinz-Peter Tjaden
23. Nov, 2007
Moin, ich habe Herrn Bonnke ein paar Fragen gestellt, die er einfach nicht beantwortete. Schönes we Heinz-Peter Tjaden
Volker
30. Nov, 2007
Keine Ahnung, wie Bonnke auf den Veranstaltungen ist, aber wenn er was schreibt (wie in “Erfahrungen mit der Kraft Gottes”), empfinde ich das als voller Gottvertrauen, demütig, liebevoll und ermutigend.
Vielleicht beantwortet es schon ne Menge Fragen, wenn man seine Bücher liest oder seine Veranstaltungen persönlich besucht.
Sebastian Heck
01. Dez, 2007
Volker, auch Joel Osteen ist voller Gottvertrauen, demütig, liebevoll und ermutigend. Ebenso waren es Joseph Smith, Rudolf Bultmann, Kenneth Hagin, Mahatma Ghandi, Johannes Paul II. und L. Ron Hubbard - wären Sie zu deren Veranstaltung auch gegangen? - Ich lebe nach der Devise, man muss nicht alles ausprobiert haben. Manches lässt sich getrost aus der Ferne bewerten.
Volker
01. Dez, 2007
Ich würde nicht zu jedem der Genannten gehen, weil nicht alle mich im Glauben weiterbringen. Bezüglich Bonnke kann ich letztlich nur für mich persönlich sprechen: Seine Schriften waren schon oft eine große Ermutigung im Glauben und ich hab in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass Gott auch durch das was Bonnke schrieb, wirkt.
Übrigens, auch die Reformation hinterließ verbranntes Land und Aufruhr.
Markus Greiner
23. Dez, 2007
Hallo Sebastian,
du errinerst mich an Saulus, der hat Stefanus gesteinigt mit der Überzeugung er tue Gott einen Gefallen.
Nein ich will RB nicht mit Stephanus vergleichen, aber bevor jemand verbal (verflucht?) wird, gibt es noch viele Zwischentöne bei denen die Wahrheit sichtbar wird.
Sebastian Heck
23. Dez, 2007
Es ist nicht meine Aufgabe, irgend jemanden zu verfluchen. Das überlasse ich getrost einem Anderen! Und deshalb habe ich das in meinem Artikel auch nicht getan. Was ich allerdings sehr wohl als meine Aufgabe sehe, ist, vor Wölfen im Schafspelz zu warnen. Allein das habe ich versucht!
Darjana Lörracher
02. Jan, 2008
Sehr geehrter Herr Heck,
ich habe mit Interesse Ihren Artikel, der sich gegen Herrn Reinhard Bonnke richtet, gelesen. Mit Interesse deshalb, weil ich mir immer gerne eine eigene Meinung bilde und sowohl das Für - als auch Wider zur Kenntnis nehme. Ihre Aussagen sind für mich sehr einseitig, Sie stellen Herrn Bonnke so dar, als würde Er absichtlich Menschen irreführen um sich zu bereichern, und das ist nur Ihre Sicht der Dinge. In einem stimme ich Ihnen sehr gerne zu, wenn Menschen evangelisieren, ob in Afrika oder in Europa, geht es immer auch um Geld denn leider können wir heute alle ohne Geld nicht auskommen. Deshalb sollte mann die guten Vorsätze von Menschen nicht mit Füßen treten und einen Menschen derart demontieren. Sie schreiben selbst, dass Herr Bonnke Millionen von Zuhörern hat in Afrika und es sind Tausende in Deutschland. Sie unterstellen gleichzeitig den Zuhörern Unmündigkeit oder gar Dummheit einem sollchen Mann Gehör zu schenken wenn doch alles was Er sagt und tut, Ihrer Meinung nach, falsch ist. Ich finde, dass Sie es sich in diesem Punkt zu einfach machen, wenn Sie objektiv darüber berichten würden, dann würden Sie Menschen befragen die an solchen Veranstaltungen teilnehmen, nicht einen einzelnen rausgreifen und zitieren. Ich möchte nur davor warnen ohne Prüfung Ihren Worten zu glauben, es kommt dem gleich was Sie anprangern. Geben Sie Menschen eine Chance beide Seiten kennen zu lernen, glauben Sie daran, dass Gott der Allmächtige jedem Einhalt gebieten kann dem Er will, und wenn Er es nicht will, dann hat dies auch eine Bedeutung.
Möge der Herr nicht nur mit Reinhard Bonnke sondern auch mit Ihnen und mit mir Gnade haben, denn nur aufgrund Seiner Gnade können wir alle bestehen.
In Jesus Christus verbunden
wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und gesundes “Neus Jahr”
Darjana Lörracher
Michael Rudolph
21. Jan, 2008
Wenn ich nicht diesen Gott hätte, den ich habe, wäre ich wohl sehr ängstlich und traurig darüber, dass ein Christ so viel Energie damit verschwendet, über andere so zu urteilen, wie Du´s getan hast. Gott hat uns gesagt das die Gemeinden unterschiedlich sein werden (mir fällt auf Anhieb nur Apostelg. 6 ein)
Dennoch hat Gott dies nie verurteilt! Es gibt nur den eien Weg, zum Herrn zu kommen! Hat da Reinhard Bonnke mit seinen Evangilisationen eine falsche Aussage gemacht?
Wir müssen gemeinsam gegen unseren Feind kämpfen!!! Das ist weder Reinhard Bonnke, Joel Osteen, Benny Hinn und andere. Natürlich sehen, bei allen diesen Menschen, die Menschlichkeit, die sie eben nicht perfekt sein lässt. Aber das bin ich auch nicht. Ich kenne keinen vollkommenen Evangelisten, ausser Christus selbst.
Und ich möchte die, die hier um Gnade gebeten haben erfreuen!!!
Der Herr ist Gnädig!!!! Der Herr ist uns Gnädig, selbst, wenn wir untreu waren. Wir sind seine Kinder und Gott der Vater liebt seine Kinder genug um das größte Opfer zu bringen!
Ich bitte euch aus tiefsten Herzen. Kämpft doch nicht gegen euch selbst! Kämpft gemeinsam mit dem Herrn! Es sind noch so viele Menschen die erreicht werden müssen und ich glaube Reinhard Bonnke tut seinen kleinen Teil dazu.
Seid alle gesegnet im Namen des Herrn Jesu Christi
Sebastian Heck
24. Jan, 2008
Interessant, hier haben wir also die ganze Bandbreite möglicher Reaktionen auf Bonnke. Sowohl die, die in stoischer (oder sollte ich sagen hypercalvinistischer) Manier meinen, wem Gott nicht das Handwerk legt, den sollten wir auch seines Weges gehen lassen (Darjana), als auch die, die in pragmatischer Manier meinen, jeder, der im Namen eines wie auch immer verstandenen “Evangeliums” unterwegs ist, sollte unseren Segen haben (Michael).
Da sind wir anscheinend eines anderen Geistes!
Ich bin der Überzeugung, dass wir Betrügern und denen, die sich am Wort Gottes bereichern das Handwerk legen müssen - und zwar lieber heute als morgen. Und ich bin auch der Überzeugung, dass Gott uns in seinem Wort sehr wohl aufträgt, zu prüfen - und am Ende das Gutes zu behalten, das Schlechte aber zu verwerfen. Genaus das ist, was ich tue, ich verwerfe Bonnke, seine Praxis und seine “Lehre” und warne in meiner Verantwortung als Lehrer weiter davor, seine Veranstaltungen zu besuchen.
Klaus Engelhorn
24. Jan, 2008
Lieber Sebastian,
selbst als charismatisch geprägter Christ, kann ich Deine Haltung verstehen.
Ich hatte selbst das vorrecht Herrn Bonnke kennen zu lernen.
Auch hab ich in den 90ern mehrmals auf Konferenzen mit gearbeitet (Seelsorger/Ordner).
Bei Ihm gibt es Verhaltensweisen, die ich vielleicht nie verstehen werde und zum Glück auch nicht verstehen muss. Was ich sagen kann: Er liebt seinen Herrn von Herzen und ist davon überzeugt das Richtige zu tun. Sicherlich entschuldigt das überhaupt nichts.
Auch wenn ich seinen Dienst nicht mehr unterstütze und auch immer besorgter werde über sein Vorbild, sehe ich Ihn als ein Werkzeug, das Gott heute noch benutzt.
Kritik in Liebe ist und bleibt wichtig, zu Richten ist aber die Sache des Herrn.
Ich bin froh, nicht in der Zeit unseres geschätzten Johannes Calvins, gelebt zu haben.
Wer weis, wie unser Urteil,über sein Leben und Wirken in Genf gewesen wäre.
Liebe Grüße
Klaus
Hubert Morize
08. Feb, 2008
Der Herr weiss, welch enorme Schäden durch Rufmord, Verleumdungen, falsche Zeugnisse usw. verursacht werden. Salomo sagt in den Sprüchen: “Wer wider seinen Nächsten falsch Zeugnis redet, der ist wie ein Streithammer, ein Schwert und ein scharfer Pfeil.” Falsche Beschuldigungen, verbreitete Lügen usw. können einen Menschen vernichten.
Und so einer bist Du Sebastian! Hast keine Ahnung von Gott und verbreitest unsicherheit und störst unsinnigerweise das wirken Gottes!Entscheide dich, ein Ermutiger zu werden anstatt deinen Nächsten niederzumachen!So wirst du ganz im Sinne des HERRN Menschen für Jesus gewinnen, Menschen befestigen, Menschen zurüsten und Menschen ermutigen, mit Gott vorwärts zu gehen! Ich wünsche Dir Erkenntniss und Mut!
Sebastian Heck
08. Feb, 2008
Danke für die Ermutigung, Hubert. :-)
Arne Vannus
14. Feb, 2008
schon über jahre lese ich, wie sich manche in der öffentlichkeit - nicht nur über bruder bonnke - auslassen. Für mich zählt immer noch da dies Wort im Philipperbrief 1, 18:….(nach Menge)”Wird doch in jedem Fall, mit oder ohne Hintergedanken, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.”
Lutz Grubbert
19. Feb, 2008
Man muss auch die Dinge beim Namen nennen auch wenn der bedreffene sehr bekannt ist und man einige auf den Fuss trit.Mach weiter Sebastian!!!
Ana Maria
29. Feb, 2008
Ihr Lieben,
wir sind alle Menschen - und Menschen können sich irren. Wichtig ist, daß wir uns Gott und Jesus Christus zuwenden. Von dort werden wir alle Hilfe erlangen.
Und falls nur eine einzige Person durch Herrn R.B. den Weg zu Jesus Christus gefunden hat, dann finde ich das “super”.
Ilona Dorn
06. Mrz, 2008
ein durchaus lesenswerter Beitrag von Alexander Seibel veranlasste mich, hier doch mal was davon zum Besten zu geben!
Ich persönlich finde es gut, dass Sebastian hier klipp und klar Farbe bekennt und ich muß hier auch ganz klar sagen, dass das kein Urteilen ist, sondern ein Warnen!!!!!!
hier nun ein Auszug:
Wegen zunehmender Verwirrung, Irrlehren und lügenhaft aufgebauschten Wundern und Heilungsberichten innerhalb der charismatischen vielfältigen Strömungen, haben sich in England seriöse Mitglieder der Pfingstgemeinde zusammengefunden und in einer Zeitschrift eine Art Wächteramt wahrgenommen. „Contending Earnestly for The Faith“ (Für den Glauben kämpfen) heißt Ihr Magazin, in dem manche Fehlentwicklung mutig beim Namen genannt wird, wie oben schon erwähnt wurde.
In der Juni-Ausgabe 2001 ist ein Bericht über die angeblichen Heilungswunder von Benny Hinn und Reinhard Bonnke. Nochmals, die Autoren dieser Zeitschrift sind Leute, für die es an der Existenz der Geistesgaben heute keinen Zweifel gibt. Es handelt sich also nicht um etwa konservative Evangelikale, denen man irgendwelche anticharismatischen Vorurteile unterstellen könnte.
Nachdem in ernüchternder Ehrlichkeit die skrupellosen Geldeintreibungsmethoden von Benny Hinn kritisiert werden, heißt es weiter: Am ersten Abend des Feldzugs mit Reinhard Bonnke, wurden 15 Leute zu Tode getrampelt, als sie versuchten, das Gelände zu verlassen. Und der Alptraum ging weiter. Am zweiten Abend trug ein erschütterter Vater eines der Opfer – sein totes Kind – zu der Veranstaltung in dem Glauben, Bonnke werde es wieder lebendig machen. Aber bevor er die Bühne erreichen konnte, wurde er abgewiesen. Immer noch überzeugt, legte er den Leichnam des Kindes auf die Motorhaube von Bonnkes Mercedes in der Hoffnung auf ein Wunder.
Die Bibel erwähnt Zeichen und Wunder in den Abschnitten, die das 2. Kommen unseres Herrn Jesus beleuchten, ausnahmslos in Verbindung mit Verführung (2. Thess. 2,9-11; Mt. 24,24; Offb. 13,13). Anhänger dieser „vollmächtigen“ Evangelisation zitieren gewöhnlich die Apostelge-schichte, die jedoch den Beginn der Gemeinde schildert. In den Parusiepassagen aber, also jene Kapitel, welche die Zeit vor der Wiederkunft Jesu beschreiben, wird uns berichtet, wie diese übernatürlichen Manifestationen ein wirksames Mittel zur Irreführung der Gläubigen sein werden. Das Ende der Tage wird also nicht nur eine zunehmende Auflösung der Ordnungen Gottes und Gesetzlosigkeit bezeugen, sondern eine eschatologische Überhandnahme von Zeichen und Wundern. In dieses Gefälle der Schrift passt nun Reinhard Bonnke nahtlos mit seinen lügenhaften Zeichen und Wundern. Es sind die wirksamen Mächte der Verführung, denen er aufgesessen ist (2. Thess. 2,9-11).
Wampfler Jakob Jegenstorf CH
12. Mrz, 2008
Schwachsinn
Was da für ein Schwachsinn verzapft wird, erschüttert mich, Zeichen und Wunder seien in der Endzeit nicht mehr biblisch, Jesus hat einen klaren Missionsbefehl erteilt und dort steht alles drin, was ein echter Jünger in seinem Namen tut, die Verführer sind logischerweise die, welche die Bibel sehr ungenau lesen und vor lauter Neid auf Reinhard Bonnke weil er gehorsam und vollmächtig ist, dann Unsinn zum besten geben, schade.
Matthias Prieber
14. Mrz, 2008
Hallo!
Ich bin seit ca. 1,5 Jahren wiedergeboren.
Durch Zufall habe ich eine Predigt von Reinhard Bonnke im Internet gefunden und eine absolute Hingabe zu Jesus und Seinem Wort festgestellt. Ich war sehr beeindruckt und bin es immer noch.
Dieser Mann ist ein absolut demütiger Mann Gottes, der nicht sich, sondern Jesus Christus allein die Ehre gibt!
Mir treibt es die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich immer und immer wieder Christen erlebe, die über ihre eigenen Brüder/Schwestern öffentlich herziehen und sie diffamieren!
Die Bibel sagt eindeutig, dass Jesus Christus seine Werke durch uns via dem Heiligen Geist tun will. Warum klammern wir diese Dinge aus?
Weil das Vollkommene (der vollendete Kanon des Wortes) gekommen ist?
Woran um alles in der Welt macht man diese Lehre fest?
1Kor. 13, 10???
Hierbei (das Stückwerk) geht es doch um die Weissagung.
Und wann macht Weissagung, schon vom logischen her, keinen Sinn mehr?
Wenn alles offenbart wird. Und das passiert, wenn Christus kommt!
Reinhard Bonnke tut nichts anderes als das, was Jesus in Markus 16, 15-18 gesagt hat:
Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Kurz nach meiner Bekehrung habe ich schon festgestellt, bzw. hatte das Empfinden, dass das Christentum absolut kraftlos ist und mit dem was Jesus sagte und dem was in Apostelgeschichte beschrieben wird, absolut nicht nicht Deckungsgleich mit dem Wort Gottes ist.
Meine Feststellung war also, dass vorallem deutsche Christentum unter dem im Worte Gottes gelegten Maßstab liegt!
Ich hatte aber Gott erlebt vor meiner Bekehrung. Und zwar nicht auf einer pfingstcharismatischen Veranstaltung, sondern privat, bei mir zu Hause auf dem Sofa!
Ich wusste, dass Er mehr power hat und war mehr über die Christen als über Ihn enttäuscht.
Ich denke, dass wir Christen aufhören sollten übereinander zu lästern und uns besser dem widmen sollten, was Gott für unser Leben geplant hat.
Wenn du denkst, dass RB nicht von Gott gesandt ist, dann rede mit IHM doch mal über Reinhard. Lass dir vom HERRN pers. mal erläutern, wie ER über Reinhard Bonnke denkt.
Und wie ist es mit dir? Bist du ein “Sitzchrist” oder bist du ein “Gehchrist” und erfüllst den eben genannten Missionsbefehl?
Ich denke, dass wir uns alle eine dicke Scheibe von Reinhard Bonnke abschneiden können! Ich sehe nicht Reinhard Bonnke, sondern den Christus in ihm…
Und jetzt lasst uns zurücktreten von jeder Art von Lästerung und unsere Augen auf Jesus richten! Denn ER ist es, der uns zu Brüdern macht und vorallem ist es ER, der uns reinwäscht von jeglicher Schuld!
Lasst uns endlich eins werden im Glauben, statt uns gegeseitig “niederzumähen”!!!
Ich hasse es einfach mit ansehen zu müssen wie der Leib leidet, weil sich seine Glieder so Spinnefeind sind!
Nachdenkliche Grüße
Matthias Prieber <
Peter Pump
17. Mrz, 2008
Ich habe eben im Fernsehen Reinhard Bonnke gesehen. Der Mann ist krank, da muss man kein Arzt sein, um das zu erkennen.
Auf dem Kanal wird man seit einigen Monaten auch mit anderen unsäglichen Prediger- und Freikirchlersendungen bombardiert. Das ist das Bild von Kirche, welches mir Angst macht: Fanatiker und Betrüger. Dagegen sind die “offiziellen” Kirchen mit ihren Zwangssteuern, Finanz- und Menschenmanipulationen fast harmlos zu nennen.
Es ist kaum erklärlich, wie in einer aufgeklärten Zeit wie heute noch Massen von Menschen diesem religiös verbrämten Quatsch hinterherlaufen. Wie gross muss die Angst vor der Realität des Lebens und des Sterbens sein, wenn man auf solche Scharlatanerien hereinfällt?
John McClain
07. Apr, 2008
Das Wort Gottes ist und war immer Wahrheit an dem es nichts zu verändern gilt. In unserer modernen und individuell geprägten Gesellschaft ist das etwas angestaubte Evangelium vielen nicht mehr angenehm. Man kann nicht mehr übersehen, dass der Zeitgeist in den letzten beiden Jahrzehnten massiv Veränderungen herbeigeführt hat. Die charismatische Welle ist sich weiter am aufbauen und viele die glauben das sie das richtige tun, werden im Strudel der Zeit festgehalten. Prüfet und das Gute behaltet. Ich würde mir nicht anmassen alles in Frage zu stellen. Was Herrn Bonnke und seine Praktiken angeht bin ich sehr skeptisch wessen Geist hier am wirken ist. Ich glaube nicht dass hier wirklich der Segen fliesst von dem die Bibel spricht. Leider!
melanie dück
08. Apr, 2008
lieber sebastian heck
mir kamen die tränen als ich mir eben videos und artikel über benny hinn und reinhard bonke gesehen habe. wenn sie einmal unseren herrn christus wirklich vertraut haben ist es umso mehr trauriger zu sehen wie sie nun werkzeuge des bösen geworden sind. wie verblindet sie dinmge lehren und tun die in keiner weise dem wort gottes entsprechen oder überhaupt biblisch sind. wie oft werden wir kinder gottes in der bibel gewarnt vor solchen irrlehrern die wie in matthäus steht später vor gott stehen werden und sagen werden “haben wir nicht in deinem namen wuder getan und grosse werke vollbracht…”(mit eigenen worten) und unser herr wird sagen “hinweg mit euch..ich habe euch nie gekannt”ja wir christen werden uns wundern wer später im himmel sein wird und wer nicht.und wenn reinhanrd bonke wirklich mal das heil verstanden hat und dem werk christi vertraut hat wird er wahrlich einmal vor gott stehen und sehen wie er sein leben vergeudet hat und sein lohn wird dahin sein. durch gottes wort sehend und prüfend dürfen wir dinge verurteilen die falsch sind und falsche lehrer.das ist unsere aufgabe andere davor zu warnen.umso trauriger die reaktionen von manchen hier.ich werde für reinhard bonke beten und für jeden der durch ihn verblenedt ist und ich bete auch für sie herr heck dass sie weiter so bibeltreu und ohne menschenfurcht vorangehen.
ich selber bin bibelschülerin und würde mich freuen von ihnen vielleicht noch informationen zu diesem thema zu erhalten weil ich mich damit noch mehr beschäftigen möchte.
“hier stehe ich.ich kann nicht anders”
Heinz Bobbenkamp
13. Apr, 2008
Hallo ihr Lieben,
bin auf diese Seite gestoßen und muß da einfach etwas zu schreiben.
Zunächst kann ich nicht verstehen,wieso Reinhard Bonnke der Irrlehre bezichtigt wird.
Er verkündet das evangelium klar,deutlich und unmißverständlich.
Warum Probleme mit Heilungen?
Sie sind ein fester Bestandteil der Evangeliumsverkündung.
Und ich erinnere hier an Jean Neill, welche mind.25 Jahre unter großen Schmerzen litt und im Rollstuhl saß und in einer Evangelisation Bonnkes von Jesus geheilt wurde.
Und das ist der Punkt:
Reinhard Bonnke betet für Kranke - Missionsbefehl Markus 16.
Jesus heilt, gestern,heute,morgen.
Ich selber wurde 1984 von einem Herzlappenfehler geheilt.
Seit 10 Jahren arbeite ich in der Straßenevangelisation und habe erlöebt,wie Menschen sich zu Jesus bekehrten, gheilt vwurden und doch sich wieder ihrem alren Leben zuwandten.
Das ist leider ein zu beobachtendes Phänomen.
Und dennoch:JEDER, DER DEN HERRN ANRUFT SOLL GERETTET WERDEN.
Reinhard Bonnke wird angegriffen, vielleicht nur weil er einen Weg geht zu dem andere nicht den Mut haben?
Die Berufung haben wir alle.
Dazu muß man nicht nach Afrika, das Ende der Welt fängt an unserer Haustür an.Man kann uns gern begleiten, zu den Obdachlosen, Prostituierten,Zuhältern,Drogenabhängigen usw.
Wir riskieren unser Blut und unser Leben aus der Liebe zum Gvangelium, wir wollen die Hölle plündern und den Himmel bevölkern,denn Gottes Leidenschaft ist die Rettung jeden einzelnen.
Und wenn auch nicht alle gerettet werden,so geben wir doch nicht auf.
Über Herrn Hinn kann ich nichts sagen, Aber weder Bonnke noch Hill sind Betrüger.Darüber hinaus steht uns aber keinerlei Anklage noch ein Urteil zu.
In der Liebe Jesu,
Gruß, Heinz B.
Tina D.
26. Apr, 2008
Hallo Sebastian Heck!!!
Na, dass ist ja mal echt krass, was du über Reinhard Bonnke schreibst! Kennst du ihn persönlich?
Ich kann da einfach nicht schweigen, muss auch was dazu sagen!
Woher holst du dir das Recht diesen Mann Gottes so zu richten? Weißst nu nicht, dass mit dem Maß wie wir richten, werden wir selbst gerichtet werden!!!?!?!
Ich kenne Reinhard Bonnke und seine Familie persönlich. Meine Eltern haben mit ihm gearbeitet und kennen ihn somit am besten. Da die längste Zeit in seines Dienstes verbracht hat hat er auch den Afrikanischen Stil drauf, den die Europäer erher verachten- z.B. das laute predigen… Na und!!! Gott wirkt durch ihn, weil er ganz einfach, aber direkt und in Wahrheit das Evangelium predigt!!! Und es heißt ja in der Bibel, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!! Und ich persönlich bin Zeuge von vielen Zeugnissen und Wunderen, die Gott durch seinen Dienst hervorbrachte! Wir leben zwar im Jahr 2008 aber unser Gott ist immer noch der selbe, wie vor 2000 Jahren! Wenn wir ihm vertrauen kann er auch Wunder wirken. Oft passiert in Deutschland nicht so viel, weil die Menschen eher ihr Vertrauen auf die Ärzte setzten als auf Gott. Ich komme selber aus Afrika und hab selber erlebt, wie Menschen im Namen Jesu befreit und geheilt wird! Und es heißt ja auch im Wort Gottes: “Nach eurem Glauben solls geschehen!”
Er geht ja nich unvorbereitet auf Evangelisationen, sondern er arbeitet mit den Gemeinden zusammen, damit, wenn sich Leute zu Jesus bekehren, auch eine gute Nachsorge haben, in den likalen Gemeinden!!! Es gibt eine Zeit der Vorbereitung und des Trainings MIT den Pastoren und Gemeinden!
Es ist immer leichter Menschen zu veruteilen, als für sie zu beten!!!
Solche Männer Gottes sind auch sehr angegriffen und es ist natürlich, dass es dann Menschen gibt, die gegen sie auftretetn.
Wer gibt dir das recht ihn Scharlatan zu nennen? Ich will nicht in deiner Haut stecken!Bete lieber für ihn und pass auf, was du über ihn schreibst! Der Herr steht auf seiner Seite!
Gruß tina
Sebastian Heck
26. Apr, 2008
Un hiermit zurück ans Funkhaus! Ich schließe nun die Kommentare für diesen Post. Etwas neues, weltbewegendes wird’s wohl nicht mehr geben.
Die einen sind eben mit mir der Überzeugung, dass es nicht nur Recht, sondern auch Pflicht der Hirten ist, zu “strafen, zu drohen, und zu ermahnen”, auch zu warnen (2. Tim 4) - auch über solche Lehre(r), die man nicht persönlich kennt, weil sie zu weit weg sind oder längst tot, oder die man nur aus Büchern und Berichten kennt.
Die anderen sind der Meinung, keiner habe dieses Recht zu urteilen und die Liebe sei das Totschlagargument gegen alle Kritik. (Der einzige, über den geurteilt werden daqrf, bin dann wohl ich…)
Was an der Art der Diskussion deutlich wird: die “evangelikale Christenheit” von heute ist im Großen und Ganzen nicht fähig theologisch zu (be-)urteilen. Viele sind “Unmündige, umhergeworfen und herumgetrieben von jedem Wind der Lehre, durch die Spielerei der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen”(Eph 4,14). Der Evangelikalismus besteht zu einem großen Teil aus Christen, die auf “Erlebnissen” auf sind, die - so meint man- “für sich sprechen”, die aber “gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden” (2. Tim 4,3-4). Das macht mir Angst und Sorge!